Allgemeine Tipps zur Beobachtung von Wildtieren

Das Beobachten von Wildtieren kann zugleich entspannend und interessant sein. Mit eigenen Augen zu sehen, wie sich Vögel und andere Tiere in der Natur verhalten erlaubt es, eine Nähe zur Natur herzustellen, die einzigartig ist.

Die besten Orte, um Wildtiere zu beobachten

In Europa gibt es viele tolle Orte, an denen Wildtiere wie Orkas, Seerobben, Luchse, Geier, Define, Flamingos und viele andere beobachtet werden können. An der Küste von Monaco besteht die Möglichkeit, Delfine und sogar Wale zu sehen und in Norwegen gibt es Orkas! Die Küste von Großbritannien bietet ebenso viele Möglichkeiten, um Wildtiere in freier Natur zu erleben.

In Schottland und England befinden sich einige gute Plätze, um Robben am Strand zu beobachten: Im Westen von Cornwall, einer schönen Urlaubsregion, befinden sich einige Orte, an denen sich Seerobben gerne aufhalten. In Frankreich ist es sogar möglich, Flamingos aus der Nähe zu sehen und in den Wäldern von Schweden leben Wölfe. Hier gibt es auch Elche.

In Deutschland befinden sich zahlreiche Naturschutzgebiete und Parks, in denen Rehe, Vögel, wilde Pferde, Seerobben, Luchse und viele andere Tiere leben. Der Vogelpark Marlow und der Wildpark-MV in Mecklenburg-Vorpommern, der Wild- und Erlebnispark Daun, der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie in Wiesbaden, der für einen kurzen Ausflug mit der Familie gut geeignet ist, die Seehundstation Nationalpark-Haus an der Nordsee und viele weitere laden ein, verschiedene Tierarten zu sehen.

Wildtiere im eigenen Garten beobachten

Natürlich ist es auch möglich, Wildtiere direkt im eigenen Garten zu beobachten. In manchen Gärten halten sich vor allem Vögel, Igel und Eichhörnchen auf, andere werden von Füchsen, Rehen und sogar Wildschweinen aufgesucht. Verbringt man einige Zeit an einem ruhigen Ort wie auf der Terasse, erspäht man vielleicht Eulen, die von einem Zweig aus das Geschehen beobachten, Igel, die sich ihren Weg durch Blätter und Gras bahnen und Enten, die im Teich baden. Insekten ziehen Vögel an und nachts können an manchen Orten Glühwürmchen beobachtet werden. Geräte wie Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras sind perfekt, um Tiere selbst im Dunkeln zu sehen. Wärmebildkameras gehören zu den modernen Instrumenten, die für die Tierbeobachtung eingesetzt werden. Es ist kein Licht nötig, um damit Tiere zu sehen, die nachts aktiv werden. Auch mit Abstand ist es immer wichtig, vorsichtig zu sein, wenn Wildtiere beobachtet werden. Selbst in scheinbar ungefährlichen Situationen kann sich immer schnell etwas ändern, wenn Tiere erschrecken und sich bedrängt fühlen. Bei Wanderungen in Wäldern, besonders dort wo es Bären und Wölfe gibt, ist es besser auf Pfäden und Wegen zu bleiben und nicht unvorsichtig zu handeln. Vor allem bei jungen Tieren kann die Gefahr drohen, dass Muttertiere aggressiv werden. Raubtiere aus der Nähe zu betrachten ist natürlich nicht ungefährlich und deshalb sollte man genau wissen, was man tut. Viel sicherer ist es, sich einfach für eine Weile lang still in den Garten zu setzen und zu beobachten, welche Tiere hier täglich durchwandern.